Kunst


Programm Winter 2016



Winter
Programm
2016

Januar
Februar
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Frühjahr
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2016

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Mai
Juni



Programm Herbst 2016



Herbst
Programm
2016

September
Oktober
November
Dezember



Programm Winter 2017



Winter
Programm
2017

Februar
März


Geir M. Brungot
Inside Out Camping

Ausstellung: 5. Oktober - 2. November 2014
Eröffnung: Do 5. September 2014
Weisse Halle / 11:30 Uhr
Einführung: Prof. Wilfried Köpke

Unter dem Titel “Camping Inside Out” zeigt der norwegische Fotograf Geir M. Brungot in der Weißen Halle der EISFABRIK zwei Werkgruppen.
Einem Komplex von 48 Wohnwagen-Fotos (48 Bilder im Format 24x30 cm in vier Reihen übereinander angeordnet) stellt er Fotos von wilden Müllkippen in Prag gegenüber (20 Bilder im Format 95x120 cm bis 120x150cm).

“Die Leute kommen nachts und schmeißen nutzloses Zeug weg. Es ergeben sich Bilder, die wirken, als hätten die Leute das Innerste nach außen gekehrt”, so Brungot. Seine Arbeiten sind Landschaften, mit und ohne Menschen, “Landschaften, an denen Leute vorübergehen ohne hinzusehen. Müllhaufen, Ruinen, Häuser, Menschen von hinten, alte Wohnwagen - alles was mich fasziniert und geeignet ist, Geschichten zu erzählen und Bilder für das Leben zu finden.” Der norwegische Fotograf arbeitet vorzugsweise in Serien, die aufeinander Bezug nehmen.

Geir M. Brungot ist ein norwegische Fotograf und Videokünstler, der in den letzten 10 Jahren außer in seiner Heimat u.a. in Spanien, Prag, Paris und auch in Hannover (als Villa-Minimo-Stipendiat 2013) gelebt und gearbeitet hat. Seine letzten Einzelausstellungen hatte er im Stenersen Museet, Oslo, im Trondheim Artmuseum und in der Meetfactory in Prag. Arbeiten von Brungot befinden sich u.a. im National Museum of Art in Oslo, im Museum für Fotokunst in Dänemark und im Trondheim Art Museum. (s.a. sloway.no)

Mehr Informationen: www.sloway.no
Mehr Informationen

Tom Otto
Neue Heimat

Ausstellung: 08. November - 07. Dezember 2014
Eröffnung: Samstag 8. November 2014
Weisse Halle / 19:30 Uhr
Einführung: Prof. Wilfried Köpke

Mit einem Drachen aus einer Baumwurzel, auf dem sich gedrechselte Türmchen wie Minarette erheben, und Baumhäuser türmen, denen etwas Bunkerartiges eignet (die schmalen Fenster sind vergittert) – mit diesem großen Holzobjekt also war Tom Otto in diesem Jahr in der Ausstellung „Neues aus hannoverschen Ateliers“ vertreten.

Von diesen Holzobjekten wollten Dagmar Brand sowie Peter und Wolfgang A. Piontek als Kuratoren des EISFABRIK/Kunst-Preises gerne mehr sehen und luden Otto zu einer Einzelausstellung in der Weissen Halle ein. „Neue Heimat“ hat der Künstler seine Präsentation nun genannt, auch dies ein hintersinnig-ambivalenter Titel.

Charakteristisch für viele von Otto's Arbeiten sei das Aufeinandertreffen von ursprünglichen, natürlichen Materialien mit den industriell verarbeiteten, quasi 'domestizierten', vom Menschen geformten Einrichtungsgegenständen, hat Andreas Prinzing über Tom Ottos Arbeiten gesagt: „Es handelt sich um ein Zusammentreffen von Natürlichem und Menschengemachtem, von Natur und Zivilisation in Form von Wohnkultur. Stilistisch bewegt Otto sich damit irgendwo zwischen Arte Povera und Nouveau Realisme, dabei entstehen groteske, häufig humor- und fantasievolle Werke, die trotz der Beschränkung auf wenige Materialien ein erstaunlich narratives Potential entfalten.


Mehr Informationen: www.tom-otto.de


Brigitte Tast
In der Weissen Halle

Ausstellung: 5. - 28. September 2014
Eröffnung: Do 5. September 2014
Weisse Halle / 19 Uhr
Einführung: Anne Prenzler

Nach der Installation „Raumskizze“ von Florian Lechner ist „In der Weissen Halle“ die zweite Ausstellung der Reihe „Inside Out“. Brigitte Tasts Arbeiten sind radikal persönlich und doch durch die Arbeit mit Modellen sowie das Medium der (analogen) Schwarz-Weiß-Fotografie und die Arbeit in der Dunkelkammer gefiltert und abstrahiert.

Brigitte Tast "In der weißen Halle"
"Mein Thema jedoch ein lebenslanges. So weit reichend wie Essen und Trinken. Arbeit und Lohn: Das Fühlen und Spüren. Die Linie, der ich für das Buch-Projekt 'Die Hüterin des Weiß' folgte, waren meine Erinnerungen. Der Ausschlag dafür etwas, um das ich herumlavierte, das ein Hass war, ein anhänglicher Schmerz, ein stummer, wiederkehrender Schrei. Es wurde eine lange Reise in die Vergangenheit, für deren Bewältigung ich fast zehn Jahre benötigte, ein Gang von der Nachkriegszeit in das Jetzt." (Brigitte Tast)

"Es ist ein Buch der Suche, für die Autorin, ebenso aber auch für die Leser. Wo man ankommt, und ob man ankommt, bestimmen die eigenen inneren Wege, die man beim Lesen einschlägt. Fast jeder hat Ereignisse in seinem Leben, die er verdrängt hat, und die sich häufig erst spät mit Nachdruck melden. (...) Für die Vorstellung ihres Buches hat sich die Autorin und Fotografin eine Art lautloser Lesung ausgedacht. Sie präsentiert das Buch als eine künstlerische Installation von Fotografien, floralen Relikten und figurativen Ensembles aus Spielzeugen, Mullvermummungen und Pappverstecken. Dafür nimmt Brigitte Tast keine neutralen Räume, denn sie will nicht sich präsentieren, sondern die Suche." (Heinz Thiel)
Neben assoziativen Schwarzweiß-Fotografien in analoger Aufnahme- und Dunkelkammer-Technik und Installationen im Zusammenhang mit "Die Hüterein des Weiß" wird Brigitte Tast in der "Weißen Halle" auch bislang noch nie ausgestellte Arbeiten aus aktuellen Projekten präsentieren.

Biografie
In der badischen Rheinebene 1948 geboren, auf Wunsch des Vaters Sparkassenlehre im Heimatdorf. Im Anschluss als Au pair im Ausland (Schweiz, England). 1968-69 Krankenpflegeschülerin an der Universitätsklinik Freiburg/Brsg. Heirat und Umzug nach Hildesheim/Nds.
Dort dank eines Stipendiums ab 1971 Grafik-Design-Studium zusammen mit ihrem Mann. Hinwendung zur Fotografie, unterstützt durch den Fachdozenten Umbo. Parallel Entdeckung des „Neuen Deutschen Films“ und des sogenannten „Frauenfilms“. Zahlreiche Festival-Besuche. Ab 1975 Zweitstudium in der Filmklasse der HBK Braunschweig, 1980 Meisterschülerin bei Prof. Gerhard Büttenbender. Zusammen mit Hans-Jürgen Tast 1972 Gründung eines Filmclubs sowie im Herbst 1977 des Medien-Magazins „Kulleraugen“.
2012-13 Lehrauftrag für künstlerische Fotografie an der Stiftungsuniversität Hildesheim. Seit den 1970er Jahren themenbezogene, häufig narrative Fotokunst-Projekte, z.T. als Diageschichten. Ausstellungen und Aufführungen in Galerien, Filmkunst-Kinos sowie bei Festivals im In- und Ausland.

Mehr Informationen: www.brigitte-tast.de




M. Speckert/ T. Gellscheid
Widerhall

Ausstellung: 2. - 30. Oktober 2016
Eröffnung: Sonntag 2. Oktober 2016
Weisse Halle / 19 Uhr
Einführung: Prof. Wilfried Köpke



Unter dem Titel „Widerhall“ empfehlen sich die Werke zweier junger Künstler aus Halle/Saale zu einer gemeinsamen Betrachtung. Die vordergründig recht unterschiedlichen Werke verbindet die Bezugnahme auf menschliche Reaktionen, Affekte und psychische Reizung. Dabei kann der Ausstellungstitel sowohl als Anklang an die Popkultur der 50er und 60er Jahre verstanden werden, der die Grafiken von Tobias Gellscheid gewidmet sind, als auch mit Bezug auf die verfremdeten
Tierpräparate und Videoinstallation von Marie Lynn Speckert, die sich schwerpunktmäßig menschlicher Empathie und deren Äußerungen zuwendet.

Mehr Informationen: www.marie-ravens.com und www.tobias-gellscheid.com


Nomdeplum
1 2 3 NONONO TO B HOP ON THE TRAIN

Ausstellung: 1. - 25. September 2016
Eröffnung: Donnerstag 1. September 2016
Weisse Halle / 19 Uhr
Einführung: Maik Schlüter



NOMDEPLUM ist eine Kollaboration der Künstlerinnen Joanna Schulte, Gaby Taplick und Meike Zopf. Herzstück der Zusammenarbeit sind Gemeinschaftszeichnungen.
Eine beginnt, die Zeichnung wird an die nächste geschickt, weitergezeichnet
und an die letzte im Bunde gesendet. Die Zeichnungen verbindet eine eigenwillige Spannung und Energie und zeigt, daß künstlerische Kooperation eine Alternative zu unserer Ellbogengesellschaft sein kann. Denn es sei Aufgabe der Avantgarde, Kunstwerke zu schaffen, die „mehr sind als nur eine Reise nach innen, zur Seele des einzelnen Künstlers als Mittel zum Selbstausdruck“, wie das Künstlerpaar Clegg und Gutmann postuliert hat. Und so ist für NOMDEPLUM die multiple Autorenschaft eine Strategie aus dem Persönlichen ins Universelle zu gelangen …


Neues aus hannoverschen Ateliers
Mangas * Comics * Bildergeschichten

Ausstellung: 29. Januar - 26. Februar 2017
Eröffnung: Sonntag 29. Januar 2017
Weisse Halle / 12 Uhr
Einführung: Michael Stoeber, Kunstkritiker und Publizist



"Mangas, Comics, Bildergeschichten", heißt die aktuellen Ausstellung der von Dagmar Brand initiierten und kuratierten Reihe "Neues aus hannoverschen Ateliers".
Mit dabei sind Calle Claus, Leiv Donnan, Jan Eeckhout, F.P. Kelm, Zoe McTaggert, Harriet Sablatnig, Pepa Salas Vilar, Christa Shelbaia, Emanuelle Tanis Aupest und Matthias Vogel.

Es geht um "die sehr subjektiven Wahrheiten des Erzählens" (Daniel Alexander Schacht, HAZ), die die Künstler zumeist in Bilderfolgen entwickeln, mal ganz ohne Worte wie in Leiv Donnans Zeichnungen von Sumo-Ringern oder einer fallenden Figur ("Roteflatter"), die er einem Italo-Western entnommen hat. Mal in Form einer klassischen Bild-Text-Geschichte wie in einem gemalten Essay ohne Titel von Matthias. "True Comics", nennt Jan Eeckhout seine Bildcollagen. Unter dem Titel "Wahre Lüge, echte Fiktion" firmierte die Ausstellung in der bereits zitierten Besprechung von Daniel Alexander Schacht - ein schönes Motto.


Małgorzata Konwerska / Jerzy Joachimiak
2 vor Unendlich

Eröffnung: Donnerstag 16. März 2017 · 19.00 Uhr
Einführung: Prof. Wilfried Köpke
Ausstellung: bis Sonntag 9. April 2017
Öffnungszeiten: Do-Sa 14 - 18 Uhr und So 12 - 18 Uhr


Skurril, absurd, grotesk, das sind Attribute, die sich angesichts der Arbeiten von Małgorzata Konwerska und Jerzy Joachimiak aufdrängen. Ihre Bilder und Objekte schaffen eine Welt mit einer eigenartigen Logik der Form und Perspektive. Aber auch, wenn der erste Augenschein oft trügt, sollte der Betrachter seinen Augen trauen, sollte sich zutrauen, die Vielschichtigkeit und wechselnden Ansichten der Arbeiten selbst zu erkunden.
Die EISFABRIK zeichnet das aus Polen stammende Künstlerpaar, das seit 1983 in Hannover beheimatet ist, mit dem diesjährigen EISFABRIK:Kunst-Preis aus und widmet den beiden eine Sonderausstellung.

Mehr Informationen: www.goha-konwerska.de


Neues aus hannoverschen Ateliers
Schwarz

Ausstellung: 22. Februar - 22. März 2015
Eröffnung: Sonntag 22. Februar 2015
Weisse Halle / 12 Uhr
Einführung: Giso Westing, Künstler, Kurator

Dagmar Brand, Künstlerin, Kuratorin

Kuratorin Dagmar Brand lädt ein zu einer Trilogie der Farben. Zum Auftakt stand Schwarz im Mittelpunkt, diese Ausstellung dreht sich um die Farbe Grün und im Herbst soll Weiß folgen.

Peter Groß – Lutz Hülsen – Bärbel Kasperek – Ziad El Kilani – Gunnar Klenke – Alexander Kühn – Klaus Lösche – Sabine Öllerer – Peter Redeker – Christian Riebe – Rolf Sextro – Katharina Sickert – Barbara Steinmeyer – Timm Ulrichs




Ulla Nentwig
Und schon ist es Abend (ED E` SUBITO SERA)

Ausstellung: 04. April - 03. Mai 2015
Eröffnung: Freitag 3. April 2015
Weisse Halle / 19 Uhr
Einführung: Michael Stoeber

Eine Bodeninstallation zum Thema Veränderung

Veränderung, auf einhundert Quadratmetern das Leben vom Säugling bis zum Greis. Fotografisch eingefangene Details der Hautoberfläche unterschiedlicher Menschen jeden Alters bilden das Hauptelement der außergewöhnlichen Rauminstallation Ulla Nentwigs.

Nicht das Portrait, sondern z.B. ein Stückchen Bein oder Rücken spiegeln gelebtes Leben und zeigen die jeweils spezielle Ästhetik der Generationen auf.

Anlässlich ihres 60. Geburtstages entwickelte die Künstlerin angeregt durch Szenen aus ihrem Lieblingsmärchen „Zwerg Nase“ und das Gedicht von Salvatore Quasimodo diese eindringliche Arbeit.

Sie sind aufgefordert mitzumachen: Stellen Sie sich für ein Foto zur Verfügung,

Infos unter www.ulla-nentwig.de




Neues aus hannoverschen Ateliers – Grün
Grün

Ausstellung: 19. Juli - 16. August 2015
Eröffnung: Sonntag 19. Juli 2015
Weisse Halle / 12 Uhr
Einführung: Giso Westing, Künstler, Kurator

Ausstellungszeitraum vom 19. Juli - 16. August 2015

Begrüßung: Marlis Drevermann, Kultur- und Schuldezernentin, Hannover
Dagmar Brand, Künstlerin, Kuratorin

Einführung: Giso Westing, Künstler, Kurator

Kuratorin Dagmar Brand lädt ein zu einer Trilogie der Farben. Zum Auftakt stand Schwarz im Mittelpunkt, diese Ausstellung dreht sich um die Farbe Grün und im Herbst soll Weiß folgen.


Margitta Abels - Jot Claus - Anna Eisermann - Jürgen Friede - Gina Gass - Ulrike Gest - Marion Gülzow - Kerstin Henschel - Boris von Hopffgarten - Karin Hess - Brigitte Kania - Christiane Mauthe - Siegfried Neuenhausen - Christa Shelbaia - Günther Stoklossa - Timm Ulrichs - Pepa Salas Vilar - Rosemarie Würth


Rolf Blume
UFOs - Unbekannte Form-Objekte

Ausstellung: 3.- 27. September 2015
Eröffnung: Sonntag 3. September 2015
Weisse Halle / 19 Uhr
Einführung: Anne Prenzler

Unbekannte Form-Objekte, ferne Nähe - ungeahnte Weiten. Der Titel der Ausstellung spielt mit den Assoziationen, den die Formen der großen Assemblagen Rolf Blumes wecken (und führt den Begriff des UFO durch die definitorische Irritation zugleich ironisch über in den ästhetischen Bereich). Bei den Objekten handelt es sich um abstrakte (fremde, unbekannte) Konstruktionen, die selbst wiederum aus Fragmenten von bekannten Alltagsgegenständen bestehen. Sie verlieren durch die neue Verknüpfung ihre alte Bedeutung und werden häufig nicht mehr (wieder-) erkannt, während dem abstrakten Ganzen eine erkennbare Bedeutung zugesprochen wird.

Mehr Informationen: www.rolfblume.de

Form ist immer Inhalt – ja, sie generiert erst Inhalt. In der Ausstellung werden u.a. neue, große Arbeiten gezeigt, die in eine übergreifende Ausstellungskonzeption eingebunden werden, so daß für die Dauer der Ausstellung einen Raum-Objekt-Zusammenhang zu entsteht, der eine besondere räumliche Erfahrung bewirkt. Der Bricoleur, so definierte einst Claude Lévi-Strauss, „erarbeitet Strukturen, indem er Überreste von Ereignissen, Abfälle und Bruchstücke, fossile Zeugen des Individuums oder der Gesellschaft (neu) ordnet“.
„Rolf Blume ist ein Bricoleur par excellence. Aus seinen Arbeiten spricht überdies eine Faszination und große Begeisterung für die Formen dieser Überreste, für die Schönheit und Perfektion bestimmter Drehverschlüsse, Plastikwasserflaschen oder Cocktailspieße. Seine komplexen Skulpturen bieten Raum für Assoziationen, sie faszinieren in ihrer Vielfalt und ihrem Erfindungsreichtum und sie überzeugen in ihrer Stringenz und ihrer Präzision, mit der sie Aspekte der Wirklichkeit und des Denkens erfahrbar machen.“ (A. Prenzler)


Pepa Salas Vilar
Aves Migratorias - Zugunruhe

Ausstellung: 9. Oktober - 01. November 2015
Eröffnung: Freitag 9. Oktober 2015
Weisse Halle / 19 Uhr
Einführung: Prof. Wilfried Köpke

„Meine Arbeit reflektiert das Thema menschlicher Migration, mit Hilfe von Vögeln als Metaphern und anderen Tieren des Landes oder des Meeres, die wie der Mensch auswandern, um zu überleben“, schreibt die Künstlerin selbst über die Arbeiten, die sie in der Weissen Halle zeigt.

Pepa Salas Vilar interessiert das Phänomen der "Zugunruhe", das Zugvögel durchleiden, bevor sie ihre Migrationsrouten beginnen ebenso wie umgekehrt die Tatsache, daß es sesshafte Tiere gibt, für die es nicht notwendig ist, zu wandern (wie viele Menschen, die noch nie ihre Heimat verlassen haben und immer an dem Ort bleiben, wo sie geboren wurden).

Der Instinkt zu überleben, vor allem ein besseres Leben zu erreichen ... ist, was einen Menschen oder ein Tier antreibt, alles zu verlassen und von vorne anzufangen, an einem anderen Ort, unabhängig davon, ob er zukünftig heimkehren wird oder nicht. Pepa Salas Vilar widmet sich dem Thema in einer Serie großformatiger Gemälde und einer Reihe von Installationen.

Die gebürtige Spanierin kam 2010 nach Hannover und richtete 2012 ein Atelier in der EISFABRIK ein. Sie studierte Kunst in Granada und Bologna und arbeitet an einer Dissertation über Synästhesie in der Kunst.

Gefördert von der Landeshauptstadt Hannover und dem Stadtbezirksrat Südstadt-Bult

Mehr Informationen: www.pepasalasvilar.com


Neues aus hannoverschen Ateliers
Weiss

Ausstellung: 15. November - 13. Dezember 2015
Eröffnung: Sonntag 15. November 2015
Weisse Halle / 12 Uhr
Einführung: Giso Westing, Künstler, Kurator

Begrüßung: Marlis Drevermann, Stadträtin a.D. Hannover
Dagmar Brand, Künstlerin, Kuratorin

Kuratorin Dagmar Brand lädt ein zu einer Trilogie der Farben. Zum Auftakt stand Schwarz im Mittelpunkt, im Sommer die Farbe Grün und diese Ausstellung dreht sich um Weiß.

Emmanuelle Aupest - Hartmut Bohl -  Leiv Donnan - Ulrike Enders - Martina Finkenstein - Jürgen Friede - Elena Glazunova - Peter Gross - Marion Gülzow - Jens Hoff - Susanne Hoffmann - Bärbel Kasperek - Fritz Kelm - Sabine Kinast - Ursula Krämer - Alexander Kühn - Ulla Lauer - Ingo Lie - Klaus Madlowski - Christiane Mauthe - Gerhard Merkin - Janos Nadasdy - Siegfried Neuenhausen - Ray Ni - Sabine Öllerer - Michael Otto - Gerd Piepenhagen - Constanze Prelle - Christian Riebe - Uwe Stelter - Günther Stoklossa - Barbara Toenne - Brigitte van Hoorn - Jochen Weise - Giso Westing - Hela Woernle


Neues aus hannoverschen Ateliers
Skurril

Ausstellung: 07. Febuar - 06. März 2016
Eröffnung: Sonntag 7. Februar 2016
Weisse Halle / 12 Uhr
Einführung: Giso Westing, Künstler, Kurator

Skurriles, Ungewöhnliches, Groteskes, Entlegenes.
All das will Kuratorin Dagmar Brand in der neuen Reihe der Ausstellungen aus hannoverschen Ateliers (Folge 11 bis 13) zeigen. Drei Ausstellungen sollen es auch 2016 werden, den Anfang machen Zeichnungen und Fotografien.

Hartmut Bohl - Dagmar Brand - Jot Claus - Leiv Donnan - Norbert Fleischer - Martin Grobecker - Susanne Hoffmann - Jerzy Joachimiak - Brigitta Kania- Alexander Kühn - Inge Marion Petersen - Christoph Sander - Günther Stoklossa - Boris von Hopffgarten - Thomas Wahle - Jochen Weise -
Meike Zopf

Und auch das Publikum darf diesmal kreativ werden. In der Mitte der Weissen Halle liegt eine große Zeichenplatte.




Annette Voigt
REICH

Ausstellung: 01. - 29. Mai 2016
Eröffnung: Sonntag 1. Mai 2016
Weisse Halle / 17 Uhr
Einführung: Prof. Wilfried Köpke

Als ich nach Hause kam, fand ich sehr viel Schokolade für mich
vor, weiß aber nicht, von wem sie kommt.
Gegen Abend im Dunkel in meinem Zimmer auf dem Kanapee.

Der Installateur kommt, wir haben wieder heißes Wasser.
Nun haben wir es genau besprochen, wie wir zu schlafen
haben.
Man betont, dass das Entgegenkommen seine Grenzen habe,
Grenzen der Lebensmöglichkeit.
Obgleich schlecht geschlafen, heute ruhiger und heiterer. Sonst
nichts Begeisterndes.
Der frischere Eindruck verdrängt, benachteiligt immer den
Gestrigen, den Schwächeren.
Hoffentlich gilt das nur ein paar Tage.
Mitten im Gedanken musste ich abbrechen.
Der Ast hat sich selbst in seiner Richtung einen Ausgleich
angestrebt. Er war auch ein wenig tiefer, aber nicht genug, und
oft unterbrochen.
Probierte nach dem Essen mein neues Parallelogramm aus.
Das Grün macht Fortschritte.
Mit Ihren Rauminstallationen bezieht sich Annette Voigt auf die
jeweiligen örtlichen Gegebenheiten. Sie stellt sich den Fragen,
die architektonische - und geschichtliche Gegebenheiten dieser
Ortes mitbringen. Für die Weisse Halle entwickelt die Künstlerin
eine raumgreifende Installation, durch die die Besucher
hindurchgehen können.

Annette Voigt (* 1957) studierte an der Akademie der Bildenden Künste
in Nürnberg. Die Installations – und Objektkünstlerin lebt in Erlangen.
Sie schuf Arbeiten für ganz unterschiedliche Orte, u. a. im Barockpavillion
Rastatt, im Wasserturm der Kunsthalle Lingen, im Garten des
Ellrodtschen Palais Bayreuth.

Gefördert von der Landeshauptstadt Hannover und dem Stadtbezirksrat Südstadt-Bult

Mehr Informationen: www.annettevoigt.de


Neues aus hannoverschen Ateliers
Skurril

Ausstellung: 5. Juni - 7. Juli 2016
Eröffnung: Sonntag 5. Juni 2016
Weisse Halle / 12 Uhr
Einführung: Giso Westing, Künstler, Kurator

Begrüßung: Anne Prenzler, Kulturbüro
Dagmar Brand, Organisation

Jürgen Claus - Ulrike Enders - Jürgen Friede - Shige Fujishiro - Jerzy Joachimiak - Fritz Kelm - Stefan Kleineberg - Malgorzata Konverska - Janos Nadasdy - Sabine Öllerer - Constanze Prelle - Pepa Salas Vilar - Rolf Sextro

Absonderlich - kauzig - überspannt - speziell - verschroben - absurd - befremdend - bizarr - eigenartig - eigenwillig - grotesk - kurios - merkwürdig - ungewöhnlich - abwegig - paradox - verquer - abgedreht - kantig - exaltiert - unkonventionell - schräg…

oder mit einem Wort skurril soll es sein, was in den diesjährigen Ausstellungen der Reihe
„Neues aus hannoverschen Ateliers“ in der Weissen Halle der EISFABRIK zu sehen ist.

Gefördert von: Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover




Florian Lechner
in between/Lichtskultur

Ausstellung: 07. - 31. Juli 2016
Work in Progress - Präsentationen:
Do 7. 14. 21. 28. Juli 18-20 Uhr
So 10. 17. 24. 31. Juli 12-18 Uhr

Installationsprojekt als Work in Progress

Präsentation mit performativen Interventionen des Künstlers

An drei Donnerstagen (7., 14. und 28. Juli) und zur Finissage (31. Juli) demonstriert der Künstler mittels Eingriffen in die Lichtskulpturen seine Arbeitsweise.

„Florian Lechner haut nicht mehr Stein für die Ewigkeit, sondern schafft Kunst, an der

andere mitwirken, die in Veränderung ist.“ (Wilfried Köpke)

Die EISFABRIK als Plattform für zeitgenössischen Tanz, Theater und Kunst wird für vier Wochen zum Experimentierfeld jenseits der Grenzen der Bildhauerei. Florian Lechner dehnt und erweitert seine künstlerische Arbeit in die Bereiche der Performance und des projizierten Bewegtbildes.


Den Besucher erwartet eine sich über den Ausstellungszeitraum verändernde Raumintervention. Mit Projektionsmitteln wie Beamern und Tageslichtschreibern geht der Künstler auf Tuchfühlung. Projektionsmittel, Lichtquellen, (Bewegt-)Bilder und Projektionsflächen werden künstlerisch untersucht. In den Ausstellungsraum gestellte Lichtkörper werden skulptural modifiziert. So radieren Objekte Teile der Projektionen durch Schattenwurf aus und erweitern sie motivisch in den Raum hinein. Der klassische Aufbau einer Projektion und die Verhältnisse ihrer Elemente, so wie wir sie u.a. vom Film her kennen, werden radikal verschoben.

Der Fortgang des Prozesses wurde für die Dauer des Projekts dem Publikum zugänglich gemacht. Ein weiterer Zugang wurde über digitalen Medien
www.facebook.com/lichtskulptur eröffnet. Gefördert vom Kulturbüro der Kandeshauptstadt Hannover, der Nord/LB-Kulturstitung und dem Stadtbezirksrat Südstadt/Bult.

Infos unter http: www.florianlechner.eu




Programm 2015



Programm
2015

Januar
Februar
März
April
Mai





Oktoberfest 2015



Oktoberfest
Programm
2015

Oktober


Naoko Tanaka
Schatten Trilogie

Eröffnung: Sonntag 14. Mai 2017 · 17.00 Uhr
Einführung: Peter Piontek * Maria Klemt spielt japanische Flötenmusik
Ausstellung: bis Sonntag 11. Juni 2017
Öffnungszeiten: Do-Sa 14 - 18 Uhr und So 12 - 18 Uhr


Naoko Tanaka lotet die Grenzen zwischen Bildender Kunst und szenischer Installation aus. Sie ist mit ihrer Schatten-Trilogie – von der „Die Scheinwerferin“ und „Absolute Helligkeit“ auch in der EISFABRIK zu sehen waren – als Performerin bekannt geworden. Die Ausstellung zeigt sie als Zeichnerin und Objektkünstlerin und gibt dem Besucher damit die Möglichkeit, ihr gewissermaßen beim Schaffensprozeß zuzusehen. Denn mit ihren surrealen Skizzen antizipiert und begleitet sie ihre Bühnenarbeiten. Und auch die ausgestellten Objekte benutzt sie so oder ähnlich in ihren Performances, von denen in der Weissen Halle ein Zusammenschnitt zu sehen sein wird.

Naoko Tanaka studierte Malerei und Bildende Kunst an der Universität der Künste in Tokyo (MFA) und an der Kunstakademie Düsseldorf. Mit einfachen Mitteln wie Licht und Schatten erschafft sie künstlerische Welten, in denen sie die Phänomene des Sehens untersucht. Ihre Arbeiten sind gleichermaßen philosophisch und poetisch.

Mehr Informationen: www.naokotanaka.de


Yasemin Yilmaz
7 Days

Eröffnung: Samstag 19. August 2017 · 20.00 Uhr
Ausstellung: bis Samstag 26. August 2017
Öffnungszeiten: täglich 14 - 18 Uhr


„7 Tage lang innehalten, aushalten, das Leben, die vergangene Zeit Revue passieren lassen. Über die ungeschriebene Zukunft und auch bereits Geschehene nachdenken. Träumen, bewusst das Ticken der Uhr fühlen, sich zurückziehen, sich isolieren und malen. Immer wieder malen. Am Tag, in der Nacht,... 7 Tage lang sollen kaum andere Dinge Raum gewinnen, keine Verpflichtungen, keine Verantwortungen, nur der Raum an sich soll existieren und mich komplett einnehmen und mich machen lassen. Ohne Plan, ohne Konzept, ohne Vorab-Skizzen, einfach nur da sein im Dasein.“

Das ist Yasemin Yilmaz Konzept für ein ungewöhnliches Happening just in der rechnerisch-statistischen Mitte ihres Lebens. Am siebten Tag, dem Geburtstag, wird im Kreis von Freunden gefeiert, die gemalten Dokumente der vergangenen Zeit fein säuberlich in von der Künstlerin vorgezeichnete Quadrate geschnitten und gestapelt. Dann erst wird die Öffentlichkeit zugelassen, um die Überreste dieses Lebens (inklusive einer Video-Dokumentation) zu besichtigen.

Die deutsch-türkische Malerin wurde in Hannover geboren und lebt hier sowie in Berlin und Barcelona. Sie hat sich an zahlreichen internationalen Symposien und Ausstellungen beteiligt. Ihre Arbeiten nennt sieZeitbilder – TIMEimages –, die das lokale/globale Rauschen und Flimmern der Zeit festhalten“. Es geht darin um Wahrnehmung und Authentizität.


Mehr Informationen: www.yasemin-yilmaz.com


Cornelia Konrads
Ungeklärte Fälle

Eröffnung: Freitag 1. September 2017 · 19.00 Uhr
Ausstellung: bis Sonntag 24. September 2017
Öffnungszeiten: Do-Sa 14 - 18 Uhr und So 12 - 18 Uhr

 

Die Welt ist laut Wittgenstein alles, was der Fall ist. Cornelia Konrads interessieren besonders die ungeklärten Fälle - Zwischenzustände, Übergangsstadien, Ambivalentes und Unwägbares. Dinge und Orte, die beiläufig und unerwartet am Wegesrand auftauchen und nicht eindeutig zuzuordnen sind. Bewegungen, die plötzlich für einen Moment innehalten - nur aus dem Augenwinkel wahrnehmbar und daher leicht zu übersehen. Verlorenes, das sich auf rätselhafte Weise zusammen findet. Aus der Faszination für das Ungeklärte und Unerklärliche solcher Zu-Fälle entstehen die Arbeiten der Künstlerin. Daneben geht es auch um das Fallen und die immer wiederkehrende und noch immer ungeklärte Frage, ob und wie es im Schweben aufgehoben werden kann.

Cornelia Konrads wurde in 1957 Wuppertal geboren, studierte Philosophie und Kulturwissenschaft und arbeitet seit 1998 als freie Künstlerin. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen site-spezifische Installationen in Innenräumen ebenso wie in der offenen Landschaft. Als passionierte Reisende und gestützt auf ihre breit gefächerten Erfahrungen hat sie Kunstwerke in Europe, Asia, Australia, Afrika und Amerika geschaffen. Ihr Ausgangspunkt ist dabei immer der jeweilige Ort, das Reflektieren über den Raum und seine Besonderheiten – der Dialog mit der Architektur, Topographie, Vegetation und Geschichte dessen, was sie umgibt.

In der EISFABRIK zeigt sie in Fotoarbeiten, Objekte und Installationen einen Querschnitt ihres Schaffens.

“Cornelia creates states of irritating ambivalence by adding an element to the scenery, which refuses to fit into the expected order. Merged into its site it is not sure, if this element was always there, if it will stay, change or disappear in the next second. The situation often suggests an ongoing movement or unstoppable process.

Something doesn’t behave as it should – within the twinkling of an eye the inner monologue gets interrupted. This rupture bears a certain chance: to challenge what is supposed to be "reliable" about what we know: the laws of gravity, the solidity of walls or the ground under our feet”, hat die Kuratorin Holly Flitcroft vom SculptureSpace in Utica/NY 2012 über Cornelia Konrads geschrieben.

Mehr Informationen: www.cokonrads.de



Programm Sommer 2017



TanzOffensive II
2017

Mai
Juni



77 Tage: Kunst Raum Arbeit 2017



Kunst in der Weissen Halle
2017

Mai
August
September


Neues aus hannoverschen Ateliers
Selfie

Eröffnung: Sonntag 8. Oktober 2017 · 12 Uhr
Einführung: Prof. Wolfried Köpke, Kunstkritiker
Ausstellung: Sonntag 5. November 2017
Öffnungszeiten: Do-Sa 15 - 19 Uhr und So 14 - 18 Uhr

Begrüßung: Harald Härke, Kultur- und Personaldezernent
Dagmar Brand, Kuratorin

Hannoversche und regionale Künstler/Innen präsentieren ihre Selbstbildnisse

Gefördert von: Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover





Herbstprogramm Winter 2017



Herbst
Programm
2017

Oktober
November
Dezember


90 Jahre GEDOK in Hannover (1927–2017)
„dennoch!“

Eröffnung: Sonntag 12. November 2017 · 12.00 Uhr
Ausstellung: bis Sonntag 10. Dezember 2017
Öffnungszeiten: Do – Sa 14-18 Uhr, So 12-18 Uhr
Führungen jeweils am Sonntag, 15 Uhr (19./26.11. & 3./10.12.)

Als besonderes Glanzlicht präsentiert die GEDOK Niedersachsen Hannover e.V. zum 90. Geburtstag der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer ausgewählte Werke ihrer Mitglieder. Der Titel der Ausstellung „dennoch!“ ist der GEDOKianerin Hilde Domin, Grande Dame der deutschen Nachkriegslyrik, gewidmet und ihrer Aussage zur Kraft des Dennoch: „Ich bin eine DENNOCH-Frau, ich will das Leben dennoch lieb haben“.
25 Künstlerinnen der GEDOK Niedersachsen Hannover aus den Bereichen der Angewandten und Bildenden Kunst füllen die WEISSE HALLE, mit ihren Positionen und Interpretation zum Thema. Zudem wird die Präsidentin der Bundes-GEDOK, Prof. Ulrike Rosenbach, als Gast eine Videoprojektion Ihrer Performance „Judofrauen haben als Hilfe Boten“ zeigen. Diese Jubiläumsausstellung ist eine künstlerische Standortbestimmung: Auch nach 90 Jahren ist der Geist der GEDOK „dennoch!“ lebendig und nach wie vor besteht der Auftrag, sich für die Belange von Frauen in der Kunst einzusetzen und das Augenmerk auf sie zu richten. Die GEDOK Niedersachsen/Hannover e.V. ist eine von 23 Regionalgruppen mit insgesamt 2.800 Mitgliedern. Ziel ist es, die professionelle künstlerische Arbeit von Frauen zu fördern, und in der öffentlichen Wahrnehmung und Wertschätzung zu verankern. Nach Hamburg fand in Hannover am 11. November 1927 auf Initiative von Ida Dehmel die zweite Gründung statt.





Programm Winter 2018



Winter
Programm
2018

Februar
März


Gören und Rabauken
Theaterkurs

Jeden Mittwoch 19:30 - 22 Uhr
Der Kurs findet in den Schulferien nicht statt.





Abolghasem Shamsi
Dancer in a world of words

Eröffnung: Sonntag 18. Februar 2018 · 12.00 Uhr
Einführung: Parvaneh Bokah
Musik: Abolghasem Shamsi
Ausstellung: bis Sonntag 18. März 2018
Öffnungszeiten: Do - Sa 14 - 18 Uhr · So 12 - 18 Uhr


Abolghasem Shamsi tanzt, genauer: Er läßt tanzen. Seine Bilder sind die Spuren des Tanzes der Rohrfeder über das Papier oder die Leinwand. Meister Shamsi liebt das große Format und schafft immer wieder wandfüllende Zeichengeflechte, deren Vorlagen oft aus der persischen, immer häufiger aber auch aus der europäischen Dichtung stammen. Denn er lebt seit über 20 Jahren als freier Künstler in Rinteln und ist Mitglied des BBK Hannover.

Shamsi ist Kalligraph aus Liebe und Leidenschaft. Der 1950 im Nord-Iran geborene Künstler war in seiner Heimat zunächst Grundschullehrer, widmete sich aber schon früh der Schreibkunst und ist Mitglied verschiedener kalligraphischer Gesellschaften.
Kalligraphie sei die Kunst der schönen Momente, sagt Abolghasem Shamsi. Doch seine Bilder zeigen, daß sie weit mehr sein können: Meditatives Selbstgespräch des Künstlers mit seiner Feder ebenso wie ein Fenster zum Kosmos. Shamsi lädt uns ins Universum der Zeichen ein.

Mehr Informationen: www.shamsiart.com


Fischer - Merscher - Toenne - Rogegemann
Der blaue Punkt im Barometer

Eröffnung: Freitag 06. April 2018 · 19.00 Uhr
Einführung: Stefan Becker
Ausstellung: bis Samstag 28. April 2018
Öffnungszeiten: Fr - So 15 - 18 Uhr


Mit der Ausstellung "Der blaue Punkt im Barometer" zeigen erstmals gemeinsam die Hannoveraner Künstler Florian P. Fischer, Jost Merscher, Wolfgang B. Roggemann und Barbara Toenne in der Weissen Halle der Eisfabrik einen repräsentativen Querschnitt ihrer aktuellen künstlerischen Arbeiten. Die Ausstellung findet auf Eigeninitiative der Künstler statt.

Mehr Informationen:

www.florianpfischer.com
www.barbaratoenne.com
www.kunstimkamp.de


Lena Dues
constructions of water and silicon

Eröffnung mit Performance: Freitag 11. Mai 2018 · 19.00 Uhr
Künstlerinnengespräch und Performance: Sonntag 13. Mai und 27. Mai 2018 16 Uhr
Moderation: Marijke Lukowicz, Kuratorin/Kunsthistorikerin,  Hannover
Ausstellung: bis Sonntag 10. Juni 2018
Öffnungszeiten: Do - Sa 14 - 18 Uhr · So 12 - 18 Uhr

Die Inspiration für ihre künstlerische Auseinandersetzung stammt aus Bereichen des alltäglichen Lebens, besonders interessiert Lena Dues der Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft als Arbeitsfeld. In Settings und Laborsituationen treffen Dinge aus differenten Sparten aufeinander und werden in einen scheinbaren Kausalzusammenhang gebracht, bei dem es offen bleibt, wie sich Gefundenes und Geschaffenes aufeinander beziehen oder bedingen. In ihren aktuellen Arbeiten setzt sich Lena Dues mit Formen der Weltwahrnehmung auseinander, wobei der Naturbegriff ein zentrales Sujet darstellt.

Für die Weiße Halle in der Eisfabrik Hannover konzipiert sie einen ortsspezifischen 'Skulpturen-Parcours', ausgehend von einer selbst entwickelten Architektur und neuen Druck-Experimenten mit Stoff, Plexiglas, Silikon, Folie, Holz und Keramik, die zum Ziel haben, das Medium des Drucks in einen skulpural-installativen Kontext zu überführen.


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Programm Frühjahr 2018



Frühjahr
Programm
2018

Mai
Juni


Dagmar Brand - Retrospektive
...in Anwesenheit...

Eröffnung: Freitag 31. August 2018 . 19.00 Uhr
Einführung: Thomas Kaestle
Ausstellung: 01. September - 23. September 2018
Öffnungszeiten: Do - Sa 14 - 18 Uhr · So 12 - 18 Uhr und über Zinnober


„Mir sind die Gesellschaftlichen und Politischen Strömungen ein Leitfaden durch meine Arbeiten“, schreibt Dagmar Brand über ihre Arbeiten. Auf den ersten Blick würde man das nicht vermuten. Die Bilder wirken fast heiter, surreal und unwirklich. Sie sollen aber durch das Betrachten zu  einer Geschichte führen. Es gibt Metaphern, es gibt  unterschiedliche Größenverhältnisse auf der Malfläche, es gibt Menschen, es gibt Landschaften, Tiere, Pflanzen. Ein eigenes Universum, in einer Bildsprache die sich immer wieder erneuert und verändert, aber den "roten Faden " nicht aus dem Fokus lassen möchte.
 
 
 

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Programm Sommer Herbst Winter 2018



SOMMER HERBST WINTER
Programm
2018

September
Oktober
November
Dezember



Nora Mona Bach/ Torsten Enzio Richter
MYTHISCHE SUBSTANZ

Eröffnung: Sonntag 14. Oktober 2018 · 14.00 Uhr
Einführung: Thomas Kaestle
Ausstellung: bis Sonntag 11. November 2018
Öffnungszeiten: Do - Sa 14 - 18 Uhr · So 12 - 18 Uhr

Gartenstücke, Ödland, Moore, Unterholz, Dickicht, Dreck, Erde, flackernde Wälder, flimmernde Gewässergründe, Fels, Stein, Moos, Verwelktes, Verwirktes, Keimendes - Nora Mona Bach zeigt in großformatigen Kohlezeichnungen überwucherte Orte, Naturbilder, die wir alle erlebt haben und die zum Inventar unseres Unterbewusstseins zählen.

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Thilo Nass
SILVER&LIGHT

Eröffnung: Sonntag 25. November 2018 · 12.00 Uhr
Einführung: Prof. Rolf Nobel
Ausstellung: bis Sonntag 16. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Fr - Sa 14 - 18 Uhr · So 12 - 18 Uhr

Ein Teil dessen, was wir sehen, sehen wir nicht - wir empfinden es. Ein Teil dessen, was wir sehen, nur einen ganz kleinen Teil davon, behalten wir in unserer Erinnerung - der Rest verschwindet unter dem gewaltigen Sediment all dessen, was wir danach sehen und erleben. Ein Teil, nur ein ganz kleiner Teil von uns ist unsterblich und nur ein ganz kleiner Teil von uns Menschen ist im Stande diesen Teil von uns festzuhalten. Jemand, der so etwas kann ist Thilo Nass und er ist ein Teil meiner Reise durch den unendlichen Kosmos, der aus all denen besteht, die Ihre Sinne geschärft haben für den Teil von uns, der fürs bloße Auge nicht sichtbar ist... - Roman Hoffman

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Tom Otto / Katharina Sickert
WIDERHALL FINDEN

Eröffnung: Sonntag 20. Januar 2019 · 12.00 Uhr
Begrüßung:Dagmar Brand; Anne Prenzler, Kulturbüro
Einführung: Dr. Alexandra Glanz
Ausstellung: bis Sonntag 17. Februar 2019
Öffnungszeiten: Do - Sa 15 - 18 Uhr · So 14 - 18 Uhr
Führungen: Sonntag 15 Uhr


Mit dieser Doppelausstellung startet Dagmar Brand eine neue Ausstellungsreihe in der WEISSEN HALLE, in der sie regionalen Künstlern ein ständiges Forum bieten will. Tom Otto, 2014 mit dem EISFABRIK:Kunst.Preis ausgezeichnet, zeigt Objekte und installative Arbeiten, Katharine Sickert Malerei.
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Programm Winter 2019

Winter
Programm
2019

Februar
März

Winter
Programm
2019

Februar
März


Michel Vanden Eeckhoudt
Bittersweet

Vernissage am 3. April 2019 um 19:00 Uhr
Ausstellung vom 4. April - 5. Mai 2019
Öffnungszeiten: donnerstags - sonntags 12:00 - 18:00 Uhr

Der belgische Fotograf Michel Vanden Eeckhoudt war ein Streethunter. Sein Jagdgebiet, wenn man es so bezeichnen will, war die Straße und manchmal, wie in Zoos, auch der halböffentliche Raum. Im Jahre 2015 ist der Fotograf, der sich weltweit einen großen Namen gemacht hatte, nach langer schwerer Krankheit gestorben. Jetzt zeigt die GAF eine Retrospektive seines Schaffens.
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Figurentheater Neumond
Großer Wolf & Kleiner Wolf

So 28.4.2019 11 Uhr

NANUK, der Eisbär präsentiert:
das FIGURENTHEATER NEUMOND -
Jeden Monat ein anderes Stück in der Spielreihe für Kinder.

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Alexander Jonischkies / Klaus Kowalski
Alexander Jonischkies // Klaus Kowalski

Eröffnung: Sonntag 10. März 2019 · 12.00 Uhr
Begrüßung:Dagmar Brand; Anne Prenzler, Kulturbüro
Einführung: Dr. Rainer Grimm
Ausstellung: bis Sonntag 7. April 2019
Öffnungszeiten: Do - Sa 15 - 18 Uhr · So 14 - 18 Uhr
Führungen: Sonntag 15 Uhr


Alexander Jonischkies hat mit seinen konstruktiven, monochromen, weißen Bildern ein bis heute unverkennbares Markenzeichen geschaffen.
Klaus Kowalski war als Professor an der PH lange Jahre tätig und hat Kunsterzieher mit seinem Können und Wissen inspiriert und ausgebildet. Sein eigenes künstlerisches Pontial hat er weiter geformt und zu einer bemerkenswerten Handschrift vervollkommt. Er ist mit vielen Preisen für seine Kunst ausgezeichnet worden.
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Figurentheater Neumond
Die Bremer Stadtmusikanten

So 12.5.2019 11 Uhr

NANUK, der Eisbär präsentiert:
das FIGURENTHEATER NEUMOND -
Jeden Monat ein anderes Stück in der Spielreihe für Kinder.

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Singer Songwriter Slam Hannover
Singer Songwriter Slam

Do 13.6.2019 20 Uhr

Ob Hobbymusiker oder aufstrebender Bühnenstar - alle sind willkommen! Ein Künstler, ein selbstgeschriebener Song, ein akustisches Instrument - und das Publikum vergibt Punkte.
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Futur3 / Freies Theaterkollektiv Köln
SHIT ISLAND - Ein postkolonialer Südseetraum

Do 16.5.2019 20 Uhr
Fr 17.5.2019 20 Uhr
Sa 18.5.2019 20 Uhr


Wie man aus Scheiße – oh, pardon, Vogelkot – Gold machen kann und welche Folgen das hat, kann man wie unter dem Vergrößerungsglas an einer kleinen Insel in der Südsee studieren.
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Futura 2.0 - Bewegungstheater mit Jugendlichen
Vielleicht sowas wie...

Fr 24.5.2019 20 Uhr
So 26.5.2019 20 Uhr
Fr 31.5.2019 20 Uhr
Sa 01.6.2019 20 Uhr


Wer erinnert sich noch an diesen einen langen Sommer, als der Zeitsand der Schule langsam aufhörte zu rieseln und das große Meer aus Ungewissheit, Abenteuer, Ernst des Lebens und Zukunft sich auftat? Was ging in Ihnen vor?
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Mónica García Vicente
Hablando de Carmen / Sprechen über Carmen

Sa 15.6.2019 20 Uhr
So 16.6.2019 20 Uhr
Do 20.6.2019 20 Uhr
Fr 21.6.2019 20 Uhr
Sa 22.6.2019 20 Uhr


Die Liebe ist, so heißt es in Bizets Oper, ein rebellischer Vogel. Carmen weiß das und sie lebt danach. Ausgehend von der berühmten Opern-Figur setzt sich Mónica García Vicente mit den zeitgenössischen Debatten und Stereotypen über Geschlechterbilder und Sexismus, Identität und Alterität in einer dialogischen Performance aus Tanz, Musik und Text auseinander.
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Flinn Works & Quartett PLUS 1
Kosa La Vita – Kriegsverbrechen

Do 27.6.2019 20 Uhr
Fr 28.6.2019 20 Uhr


Haben zwei Ruander von Deutschland aus per SMS und E-mail einen grausamen Krieg im Ostkongo befehligt? Sind sie verantwortlich für Massaker und Vergewaltigungen, die dort von einer Miliz begangen wurden?
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EISFABRIK
Sommer(fest)

Sa 31.08.2019 ab 14 Uhr

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Theater, Tanz, Performance + Musik + Offene Ateliers + Ausstellungen + Theater, Basteln und Schminken für Kinder + Breakdance von Kids für Kids + Kaffee, Kuchen, kühle Drinks und vegetarische Köstlichkeiten.