Lena Dues
constructions of water and silicon

Eröffnung mit Performance: Freitag 11. Mai 2018 · 19.00 Uhr
Künstlerinnengespräch und Performance: Sonntag 13. Mai und 27. Mai 2018 16 Uhr
Moderation: Marijke Lukowicz, Kuratorin/Kunsthistorikerin,  Hannover
Ausstellung: bis Sonntag 10. Juni 2018
Öffnungszeiten: Do - Sa 14 - 18 Uhr · So 12 - 18 Uhr

Die Inspiration für ihre künstlerische Auseinandersetzung stammt aus Bereichen des alltäglichen Lebens, besonders interessiert Lena Dues der Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft als Arbeitsfeld. In Settings und Laborsituationen treffen Dinge aus differenten Sparten aufeinander und werden in einen scheinbaren Kausalzusammenhang gebracht, bei dem es offen bleibt, wie sich Gefundenes und Geschaffenes aufeinander beziehen oder bedingen. In ihren aktuellen Arbeiten setzt sich Lena Dues mit Formen der Weltwahrnehmung auseinander, wobei der Naturbegriff ein zentrales Sujet darstellt.

Für die Weiße Halle in der Eisfabrik Hannover konzipiert sie einen ortsspezifischen 'Skulpturen-Parcours', ausgehend von einer selbst entwickelten Architektur und neuen Druck-Experimenten mit Stoff, Plexiglas, Silikon, Folie, Holz und Keramik, die zum Ziel haben, das Medium des Drucks in einen skulpural-installativen Kontext zu überführen.



Laura Mareen Lagemann verkörpert in ihren Performances zunächst banale Situationen, die im Ausgangspunkt als alltäglich wahrzunehmen sind. Durch verkomplizierende Materialien und ihren Körper wird ein instabiler, ästhetischer Moment installiert, der die Situation zusehends abstrahiert.
Zur Vernissage in der Eisfabrik zeigt sie eine Performance, die das Medium der Performance mit dem der Installation verbindet, indem sie Zärtlichkeit in dem Abrissvorgang einer Zerstörung sucht.

Lena Dues und Laura Mareen Lagemann studierten von 2011 bis 2017 bei Henk Visch und im Anschluss bei Klaus Weber an der Kunstakademie Münster, seit 2015 und 2014 als Meisterschülerinnen. 2016 und 2017 schlossen sie ihr Kunststudium mit Diplom ab. Seit einem gemeinsamen Ausstellungsprojekt 2015 in Beijing, China arbeiten die Künstlerinnen zusammen und machen Überschneidungspunkte in ihren Arbeitsweisen zum Ausgangspunkt gemeinsamer Projekte.

Gefördert vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.

Mehr Informationen: www.lena-dues.de



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