16. Lange Nacht der Theater
Die Übersetzer // Post Mortem

Zur 16. Langen Nacht der Theater zeigen COMMEDIA FUTURA  und LANDERER&COMPANY abwechselnd Ausschnitte aus ihren neuen Produktionen "Die Übersetzer" und "Post Mortem" (Premiere 25. Mai!)

19 und 21 Uhr: Die Übersetzer - Landerer&Company

20 und 22 Uhr: Post Mortem - COMMEDIA FUTURA

Der Kartenvorverkauf für die Lange Nacht beginnt am 4. Mai zentral an der Kasse im Schauspielhaus (Prinzenstraße 9). Hier erhalten Sie für 15 Euro (nur Barzahlung möglich) ein Einlassband und zwei Eintrittskarten.

Alle weiteren Infos zur Langen Nacht finden Sie hier: langenachtdertheater-hannover.de



LANDERER&COMPANY: Die Übersetzer

Choreographie von Menghan Lhou

(Zentralhalle)

Gedanken bestimmen mich. Sie verschwinden nicht. Sie verbrauchen mich. Sie kennen kein Erbarmen. Ich muss gehorchen, sonst. Ich muss gehorchen, sonst finde ich keinen Frieden. Denken, gehorchen, ausführen, Denken, gehorchen, ausführen. Menghan Lhou zeigt seine Choreographie aus der aktuellen Produktion von LANDERER&COMPANY. Es tanzen: Anila Mazhari, Simone Deriu und Luigi Sardone.

 

COMMEDIA FUTURA: Post Mortem

Szenen aus der Tanztheater-Produktion

(Schwarzer Saal)

Welch ungeheures Ereignis ist der Tot der Mutter! Ist sie nicht alles, reale Figur wie mythisches Wesen, erste Geliebte und wegweisendes, einengendes Überwesen? Wir werden sehen. Wir werden dem nachgehen und tief eintauchen, nicht nur in die eigene Geschichte. COMMEDIA FUTURA zeigt Ausschnitte aus der soeben angelaufenen Tanztheater-Produktion.

Ein junger Mann, Tänzer und Choreograph, fliegt nach Hause. Als die Maschine gelandet ist und er auf der Gangway steht, wird ihm bewußt, daß alles wie immer ist und doch ganz anders. Seine Mutter ist gestorben. Damit geht nicht nur ein wichtiger Bezugspunkt in seinem Leben verloren, sein Heim, seine Welt ist nicht mehr dieselbe. Was bedeutet das für ihn und sein Leben? Was bedeutet es, wenn eine Familie plötzlich nur noch aus Männern besteht? Wie verwandelt sie sich, oder zerfällt sie? Oder wenn womöglich gar keine Familie mehr da ist, man selbst das vorderste Glied in der Kette der Generationen ist?



Regisseur Wolfgang A. Piontek und Choreograph Ben Landsberg fragen das, indem sie bei ihren eigenen Erfahrungen ansetzen, beim Besonderen, der individuellen Geschichte. Aber dabei wollen sie nicht stehen bleiben. Sie sind interessiert an der Mutter als Ursprung unseres Lebens und daran, wie Dramen, Traumata und Muster, aber auch Liebe von Generation zu Generation weitergegeben werden, speziell von den Müttern an die Söhne, wie Landsberg sagt.

Gefördert von: Landeshauptstadt Hannover, Region Hannover, S-Hannover-Stiftung

Mehr Informationen: www.commedia-futura.de



Zurück zur Übersicht