Commedia Futura
Post Mortem

Premiere
Do 25.05. 20 Uhr
Aufführungen
Do/Fr/Sa 25./26./27.05. 20 Uhr
Do/Fr/Sa 8./9./10.06. 20 Uhr
Do/Fr/Sa 15./16./17.06. 20 Uhr
Do/Fr/Sa 22./23./24.06. 20 Uhr


Welch ungeheures Ereignis ist der Tod der Mutter! Ist sie nicht alles, reale Figur wie mythisches Wesen, Lebensspenderin, erste Geliebte und wegweisendes, einengendes Überwesen?

Wir werden sehen. Wir werden dem nachgehen und tief eintauchen, nicht nur in die eigene Geschichte. COMMEDIA FUTURA zeigt in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Tänzer und Choreographen Ben Landsberg ein Tanztheaterstück in sehr eigener Sache.

Ein junger Mann, Tänzer und Choreograph, fliegt nach Hause. Als die Maschine gelandet ist und er auf der Gangway steht, wird ihm bewußt, daß alles wie immer ist und doch ganz anders. Seine Mutter ist gestorben. Damit geht nicht nur ein wichtiger Bezugspunkt in seinem Leben verloren, sein Heim, seine Welt ist nicht mehr dieselbe. Was bedeutet das für ihn und sein Leben? Was bedeutet es, wenn eine Familie plötzlich nur noch aus Männern besteht? Wie verwandelt sie sich, oder zerfällt sie? Oder wenn womöglich gar keine Familie mehr da ist, man selbst das vorderste Glied in der Kette der Generationen ist?



Regisseur Wolfgang A. Piontek und Choreograph Ben Landsberg fragen das, indem sie bei ihren eigenen Erfahrungen ansetzen, beim Besonderen, der individuellen Geschichte. Aber dabei wollen sie nicht stehen bleiben. Sie sind interessiert an der Mutter als Ursprung unseres Lebens und daran, wie Dramen, Traumata und Muster, aber auch Liebe von Generation zu Generation weitergegeben werden, speziell von den Müttern an die Söhne, wie Landsberg sagt.

Gefördert von: Landeshauptstadt Hannover, Region Hannover, S-Hannover-Stiftung

Mehr Informationen: www.commedia-futura.de



Zurück zur Übersicht