Annette Voigt
REICH

Ausstellung: 01. - 29. Mai 2016
Eröffnung: Sonntag 1. Mai 2016
Weisse Halle / 17 Uhr
Einführung: Prof. Wilfried Köpke

Als ich nach Hause kam, fand ich sehr viel Schokolade für mich
vor, weiß aber nicht, von wem sie kommt.
Gegen Abend im Dunkel in meinem Zimmer auf dem Kanapee.

Der Installateur kommt, wir haben wieder heißes Wasser.
Nun haben wir es genau besprochen, wie wir zu schlafen
haben.
Man betont, dass das Entgegenkommen seine Grenzen habe,
Grenzen der Lebensmöglichkeit.
Obgleich schlecht geschlafen, heute ruhiger und heiterer. Sonst
nichts Begeisterndes.
Der frischere Eindruck verdrängt, benachteiligt immer den
Gestrigen, den Schwächeren.
Hoffentlich gilt das nur ein paar Tage.
Mitten im Gedanken musste ich abbrechen.
Der Ast hat sich selbst in seiner Richtung einen Ausgleich
angestrebt. Er war auch ein wenig tiefer, aber nicht genug, und
oft unterbrochen.
Probierte nach dem Essen mein neues Parallelogramm aus.
Das Grün macht Fortschritte.
Mit Ihren Rauminstallationen bezieht sich Annette Voigt auf die
jeweiligen örtlichen Gegebenheiten. Sie stellt sich den Fragen,
die architektonische - und geschichtliche Gegebenheiten dieser
Ortes mitbringen. Für die Weisse Halle entwickelt die Künstlerin
eine raumgreifende Installation, durch die die Besucher
hindurchgehen können.

Annette Voigt (* 1957) studierte an der Akademie der Bildenden Künste
in Nürnberg. Die Installations – und Objektkünstlerin lebt in Erlangen.
Sie schuf Arbeiten für ganz unterschiedliche Orte, u. a. im Barockpavillion
Rastatt, im Wasserturm der Kunsthalle Lingen, im Garten des
Ellrodtschen Palais Bayreuth.

Gefördert von der Landeshauptstadt Hannover und dem Stadtbezirksrat Südstadt-Bult

Mehr Informationen: www.annettevoigt.de



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